Lars A. Fischinger

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Seit über 25 Jahren befasst sich der in dem münsterländischen Dorf Lette geborene »Kult-Experte Lars A. Fischinger« (Daily Record, Glasgow 9. August 2001 & BILD) intensiv mit den Rätseln der Welt und offenen Fragen aus Mythologie, Archäologie, den Grenzwissenschaften und der Weltraumforschung, aber auch der Geschichtsschreibung des Menschen, der Bibel und Prä-Astronautik, und forscht über umstrittene archäologische Funde bis hin zu alten Kulten und Religionen.

Bereits in seiner Kindheit interessierte er sich für das Rätselhafte, Unglaubliche, die Sterne und »Star Wars«. Der Filmklassiker »Reise zum Mittelpunkt der Erde« schickte ihn auf seine erste »Expedition« ins Unentdeckte, die allerdings endete, bevor sie so recht begonnen hatte. Im selben Jahr hörte er von einer nächtlichen »UFO-Landung« in einem Wald nahe seines Wohnorts. Damals fanden auch archäologische Ausgrabungen einstiger Kirchen statt, die er täglich aufmerksam beobachtete. Er war sechs Jahre alt, und künftig wurde jedes alte Gemäuer, jede Ruine und jede fantastische Geschichte auf der Welt systematisch hinterfragt. Das örtliche Planetarium in Münster wurde zur Pilgerstätte, und verschlossene Türen in Museen, Burgen und Kellern mussten geöffnet werden.

Beim Graben mit Freunden auf einer Wiese nur wenige Schritte neben seinem Elternhaus fand der Teenager einen Urnenfriedhof der Steinzeit, der bis zu 5.300 Jahre alte Funde der »Trichterbecher-Kultur« aus dem Neolithikum enthielt. Es folgten offizielle Grabungen durch sogleich verständigte Archäologen, worauf die Funde teilweise im lokalen Museum ausgestellt wurden. Weitere Grabungen des Jungen, heimlich auf öffentlichen Baustellen durchgeführt, brachten jedoch bloß noch versteinerte Tiere ans Licht – Seeigel. Auch am erstmals 890 nach Christus erwähnten Rittersitz »Haus Lette«, heute die Grundschule und Schwimmhalle seines Heimatdorfes, grub der Junge nach Schätzen. Seine Funde kündeten von einstigen Stallungen und waren ebenso unspektakulär wie die Funde bei Grabungen in einem Wald, wo sich einst eine Schießanlage befand, und an einer 1.700 Jahre alten germanischen Befestigungsanlage.

Im Jahr 1989 kam Fischinger durch zwei Fernsehsendungen – »Erinnerungen an die Zukunft« und »Botschaft der Götter« von und mit Erich von Däniken – erstmals in Kontakt mit dem Thema der Ancient Aliens, der Himmelssöhne – und damit der Prä-Astronautik. Die Idee »Die Götter waren Astronauten« vereinte alle seine Vermutungen, und die lebenslange Forschung nach Beweisen begann. Schließlich erschien 1996 sein erstes eigenes Buch, dem bisher mehr als ein Dutzend weitere Bücher unter anderem bei Moewig, Ansata und jetzt Amra folgten.

Das Schreiben von Büchern und Artikeln und Forschen ist für Fischinger keine Arbeit im klassischen Sinn, es ist vielmehr ein Vergnügen, eine Freude, eine Bereicherung seines Wissens und gleichzeitig seine Mission und leidenschaftliche Berufung. Heute, nach unzähligen Reisen, fügt sich für ihn das Bild des Planeten und der wahren Geschichte seiner Bevölkerung und ihrer Einflüsse, in unfassbarer Weise zu einem großen globalen Ganzen. Nicht nur als kleiner Junge war die Welt voller Geheimnisse, sie ist es bis heute geblieben ...

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