Lisa Biritz

Spirit im Gep├Ąck

Delfine, Wale und Sternenwesen ÔÇô Leben in der Neuen Zeit

AMRA Verlag, 200 Seiten, gro├čer Farbteil, gebunden, gelbes Leseband

ISBN: 978-3-939373-91-9

16,95 ÔéČ

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Mit farbiger Fotostrecke Delfine & Wale.

Eine gebildete und erfolgreiche moderne Frau entdeckt, dass sich ihr Leben wundervoll entfaltet mit Hilfe und Unterstützung – nicht etwa der Gesellschaft, ihrer Familie oder ihres Arbeitgebers – sondern der Erde selbst. Obwohl ihre Logik anderes sagt, überlässt sie sich der Führung Spirits und geht auf eine Reise um die ganze Welt, um Antworten zu finden, die sich heute die meisten Menschen stellen – auf der Suche nach einer neuen Lebensart in diesen schnellen und sich wandelnden Zeiten ...

»Als ich dreißig Jahre alt bin – und eine Menge Erfahrungen mit Arbeitgebern gemacht habe – komme ich zu dem Schluss, dass mein einziger Chef auf diesem Planeten die Erde selbst ist … Ich tue, was sie mir sagt. Ihre Führung ist die einzige, der ich folge.«

Vorwort von Jeanne Ruland!

Ein berührendes, traumhaftes Buch, das Ihrer Seele Flügel verleihen wird.

»Lisa ist eine Regenbogen-Brückenbauerin, die uns in ihrem Spirit-Gepäck mitnimmt in andere Frequenzen und Dimensionen.«
                         – Aus dem Vorwort von Jeanne Ruland

Auch als Hörbuch erhältlich! Unsere Empfehlung:
SPIRIT IM GEPÄCK - DAS HÖRBUCH: Gesamtlänge 404 Minuten = 6 Stunden und 44 Minuten.

 

Im Folgenden sehen Sie den Trailer, den wir eigens für die Amra-DVD "Delfine" von LISA BIRITZ anfertigen ließen:

Und hier noch ein Beitrag über LISA BIRITZ, den der ORF am 30. Mai 2017 in der Sendung "Heute leben" ausgestrahlt hat:

Hier ein Auftritt von LISA BIRITZ in Teil 3 ("Healing") der 4-teiligen Web-Dokumentarserie "The Search" des brasilianischen Regisseurs José Camaranos über die Suche nach Spiritualität und Nachhaltigkeit in der modernen Welt - auf Englisch:

Wenn Sie sich für Delfine & Wale interessieren, werfen Sie bitte auch einen Blick auf unser Buch BEVOR WIR EUCH VERLASSEN von Patricia Cori sowie auf die DVD DELFINE - ENGEL UND HEILER DER MEERE und unsere beiden CDs von Dolphin Dreaming.

Leseprobe

INHALT

Vorwort von Jeanne Ruland

1 Das ├ľffnen
2 Das Gl├╝cksministerium
3 Kraft der Liebe
4 Sternenfamilie
5 Die unsichtbare Welt und Orbs
6 Schamanismus
7 Neuer Schamanismus
8 Delfine und Wale
9 Spirit-Linien
10 Ahnen ÔÇô Sieben Generationen
11 Tod und Wiedergeburt
12 R├╝ckf├╝hrungen ÔÇô Erinnerungen an vergangene Leben
13 Bardo Th├Âdol ÔÇô Das Tibetische Totenbuch
14 Quantenphysik ├╝ber Wiedergeburt
15 Medizinrad und Lebensaufgabe
16 Reisen
17 Hawaii ÔÇô Lemuria
18 Werte des Lebens
19 Die R├╝ckkehr des Regenbogens
20 Delfinmagie
21 Pele ÔÇô Vulkan
22 Wassergie├čen
23 Tiermedizin
24 Scheidewege
25 Sternenwesen
26 Starseeds
27 Wir alle kommen von den Sternen
28 Walmagie
29 Koyaanisqatsi ÔÇô Verr├╝ckte Welt
30 Seelenr├╝ckholung
31 Frauen und M├Ąnner im Gleichgewicht ÔÇô die Welt im Gleichgewicht
32 Begeisterung f├╝rs Leben
33 Schwimmen mit den ganz gro├čen Walen
34 Tr├Ąumen
35 Kinder der Neuen Zeit

Die Autorin ├╝ber sich



VORWORT VON JEANNE RULAND

Lisa ist ein Mensch, der Welten miteinander verbindet, weil sie diese in sich vereint. Sie hat amerikanische, ├Âsterreichische und holl├Ąndische Wurzeln. Sie liebt die Berge und das Meer. Sie reist und ist doch best├Ąndig in ihrer Art. Sie ist ein Mensch, der authentisch lebt, was er schreibt. Und sie hat auf ihrem Lebensweg viel Wissen gesammelt, das sie nun einf├╝hlsam mit uns teilt. Sie ist eine Regenbogen-Br├╝ckenbauerin, die uns in ihrem ┬╗Spirit-Gep├Ąck┬ź mitnimmt in andere Frequenzen und Dimensionen.
Ich begegnete Lisa das erste Mal auf Hawaii zum Schwimmen mit wilden Delfinen. Ihre kraftvolle, kompetente, freie und zugleich so nat├╝rliche Art, Menschen mit dem Spirit der Delfine und Wale zu verbinden, beeindruckte mich sehr ÔÇô und ich sp├╝rte, wie sich im Kontakt mit den Delfinen mein Bewusstsein ver├Ąnderte. Ich wechselte in eine spielerisch flie├čende, multidimensionale Wirklichkeit, die mich nicht mehr verlie├č.
Wenn wir mit Delfinen schwimmen und tauchen, sind wir gebadet in T├Âne und Kl├Ąnge, die uns erf├╝llen, aufladen, erheben, tragen und ├Âffnen. Wir sind eingebettet in eine ewige, zeitlose, schwerelose, klingende und t├Ânende Essenz, der unser wahres Wesen entstammt. Und wenn wir uns f├╝r diese Essenz ├Âffnen, k├Ânnen wir im Einklang mit der Erde, den Sternen und dem gesamten Universum leben. Dann setzt der Flow ein, und wir werden leicht und spielerisch auf einer Welle der Liebe getragen.
Mit dieser frei flie├čenden Liebesenergie k├Ânnen wir in unserem t├Ąglichen Leben kreative und ungew├Âhnliche L├Âsungen finden. Wir k├Ânnen in das Mysterium des Lebens eintauchen und unser Leben sch├Âpferisch und freudvoll gestalten.
Ich freue mich, dass dieses wunderbare Buch jetzt das Licht der Welt erblickt. Die Erkenntnisse, die darin zu uns kommen, sind lange vorbereitet, und es hat die Kraft, Menschen zu inspirieren und sie an die liebende, lebendige Stimme der Sch├Âpfung zu erinnern, die uns alle auf einzigartige Weise f├╝hrt, tr├Ągt, n├Ąhrt und anleitet. Es wird gewiss viele Menschen in ihrer Seele tief ber├╝hren.
M├Âge dieses Buch allen, die es in H├Ąnden halten, den gr├Â├čten Segen bringen. M├Âge es ein kraftvoller Wegbereiter in die Neue Zeit sein. M├Âge es uns erheben und inspirieren zu einem ozeanischen Bewusstsein, das allen f├╝hlenden Wesen nichts als Frieden und Freiheit beschert. M├Âge alles darin Miterschaffene seine machtvolle Wirkung entfalten ÔÇô in Liebe und Harmonie ÔÇô zum Seelenheil von allem und jedem ÔÇô jederzeit.
Aloha mahalo f├╝r dein wundervolles und heilkr├Ąftiges Wirken, Lisa. Du ermutigst uns, unserem einzigartigen Weg auf der Erde vertrauensvoll zu folgen. Lassen wir uns von deinem Wissen und deinen Erfahrungen in eine umfassende Sicht der Wirklichkeit tragen, in eine lebendige Verbindung mit der gesamten Sch├Âpfung.
Aloha nui loa. Sch├Ân, dass es dich gibt, Lisa. Danke, dass du uns teilhaben l├Ąsst.
In Liebe und Verbundenheit
Jeanne Ruland

KAPITEL 1: DAS ├ľFFNEN

Ozeane, die beinahe Dreiviertel der Oberfl├Ąche unseres blauen Planeten bedecken. Delfine, die auf den Wellen springen und tanzen. Gigantische sanftm├╝tige Wale, die in die Tiefe tauchen. Tausende winziger gelber Fische, die sich zu einem eigenst├Ąndigen Wesen zusammenschlie├čen. Leuchtend orangefarbene und rote Korallen ÔÇô das Zuhause von Millionen von Lebewesen.
Bergb├Ąche voller Regenbogenforellen und rosafarbenen Kieseln. Klares, k├╝hles Wasser, das in die Tiefe rauscht. Riesige Eichen und Kiefern, in der Luft der Duft von Lebenskraft. Reine, frische Luft. Der Schrei eines Falken, so hoch am Himmel, dass er unsichtbar ist. Ein Reh erscheint und ├Ąst, gro├če Ohren und dunkle Augen lauschen und beobachten aufmerksam.

Als ich drei├čig Jahre alt bin ÔÇô und eine Menge Erfahrungen mit Arbeitgebern gemacht habe ÔÇô, komme ich zu dem Schluss, dass mein einziger Chef auf diesem Planeten die Erde selbst ist. Die Erde schenkt mir ein Zuhause, Nahrung und Kleidung. Ich spreche mit ihr, stelle ihr Fragen. Und sie antwortet. Manchmal spricht sie auch mit mir, ohne dass ich sie darum gebeten h├Ątte. Ich tue, was sie mir sagt. Ihre F├╝hrung ist die einzige, der ich folge.
Das Universum hat Himmel und Erde erschaffen, nicht Himmel und H├Âlle.

B├Ąume, so hoch wie Geb├Ąude, ├╝ppige gr├╝ne Bl├Ątterd├Ącher. Affen br├╝llen und springen durch die Zweige. Schillernde Schmetterlinge, so gro├č wie meine Hand. Hei├če, feuchte Luft. Blumen und Pflanzen aller Formen, Farben und Duftrichtungen. Purpurfarbene Fr├Âsche, die im Dunkeln leuchten.
D├Ârfer und St├Ądte mit Rathauspl├Ątzen und Statuen aus lange vergangenen Tagen. M├Ąrkte voller Menschen aus aller Welt, die anpreisen und kaufen, reden und begutachten. Handgefertigte Kleider und Stoffe. Tische voller Obst und Gem├╝se. Lachende, herumrennende Kinder.
Er ist ein solches Wunder, dieser Planet. All diese Sch├Ânheit.

Abgesehen von der Erde spreche ich auch zu anderen Gesch├Âpfen: Engeln, Tierhelfern, Elfen und Naturwesenheiten, Spirits, der Sternenfamilie und spirituellen Lehrern. Nicht zu vergessen: die Delfine und Wale. Mit all ihnen zu kommunizieren ist mir mittlerweile zur selbstverst├Ąndlichen Gewohnheit geworden.
Auch in meiner Kindheit ist all das vollkommen nat├╝rlich. Aber da ich in einem Umfeld aufwachse, in dem mein Verhalten nicht gef├Ârdert wird, verliere ich meine F├Ąhigkeiten f├╝r ein Jahrzehnt. Sie kehren erst zur├╝ck, als ich Anfang zwanzig bin. Das ist der Augenblick, in dem das ├ľffnen ÔÇô oder sollte ich sagen: das Wieder-├ľffnen ÔÇô beginnt.

Ich bezeichne diese Ereignisse als ┬╗├ľffnen┬ź, weil sie genau das sind: ein Aufmachen f├╝r das, was das Auge nicht sehen kann. Ein Sich-├ľffnen f├╝r die unsichtbare Welt.
Die sichtbare Welt besteht aus dem, was wir sehen k├Ânnen: Steine, Pflanzen, Tiere, Menschen und allem, was die Menschen auf der Erde erschaffen haben. Die unsichtbare Welt ist das, was dahinter flie├čt und pulsiert, die Seele von allem. Sie ist der Grund daf├╝r, dass es das Leben, das wir kennen, geben kann ÔÇô wir kommen aus ihr, wenn wir geboren werden, und wir kehren in sie zur├╝ck, wenn wir sterben. In der hawaiianischen Huna-Tradition wird diese Lebenskraft mana genannt, die indischen Yogis bezeichnen diese Energie als prana. Teil von ihr sind auch viele Gesch├Âpfe und Spirits, die f├╝r uns da sind, um uns zu helfen und auf unserem Weg zu f├╝hren. Das ist schon seit Urzeiten ihre Aufgabe.

Mein erstes Erwachen ereignet sich, w├Ąhrend ich zwei Wochen lang einem Auftrag f├╝r die Frauenzeitschrift marie claire in Namibia nachgehe. Ich betreibe Nachforschungen dar├╝ber, wie sich die Beziehung zwischen Wei├čen und Farbigen ver├Ąndert hat, seit das Land 1990 seine Unabh├Ąngigkeit von S├╝dafrika erlangte. Begleitet werde ich von einem Fotografen, der selbst ein wei├čer S├╝dafrikaner ist. W├Ąhrend unseres langen Hinflugs erz├Ąhlt er mir seine Geschichte: wie er mit achtzehn Jahren in der Armee gegen die namibischen Freiheitsk├Ąmpfer ficht. Nach nur kurzer Zeit wird er von einem Blitz getroffen ÔÇô und ├╝berlebt. Diese Erfahrung erleuchtet ihn buchst├Ąblich. Sie macht ihm bewusst, was er da eigentlich tut: k├Ąmpfen in einem unmenschlichen Krieg. Ihm wird bewusst, wie verr├╝ckt Kriege gleich welcher Art sind. Nach seiner Genesung zieht er nach Europa, wo er Fotograf und Filmemacher wird.

Wir reisen durch das ganze Land, fahren unendlich viele Meilen, besuchen zahlreiche Menschen und Orte. Ich bin fasziniert von der Weite des Landes. Manchmal halten wir mitten im Nirgendwo an. Wir steigen aus dem Wagen, Stille in der W├╝ste. In der Ferne ein einsamer, gro├čer Baum ÔÇô oder ist es eine Giraffe? Flimmernde Hitze. Das Nichts.
Nach einer Woche vergesse ich, meinen Hut aufzusetzen. Wir befinden uns in einem Wildreservat und wohnen in luxuri├Âsen Zelten mit Teppichen und Betten. Am Abend habe ich hohes Fieber: ein schwerer Sonnenstich. Ich erbreche mein Abendessen und schaffe es mit Hilfe des Fotografen gerade so, wieder in mein Zelt zu kommen. Er verabreicht mir Elektrolyte und wartet, bis ich genug Fl├╝ssigkeit zu mir genommen habe, ehe er mich die Nacht ├╝ber allein l├Ąsst.

Ich bin im Delirium. Ich h├Âre Ger├Ąusche vor dem Zelt, Tiere. Ersch├Âpft schlafe ich ein.
Zitternd erwache ich. Ich sehe eine Antilope, die in meinem Zelt steht. Ich wei├č, dass sie nicht real sein kann, weil ich sehe, dass die Zeltklappen geschlossen sind. Trotzdem ist sie da. Ich nehme mein Wasserglas in die Hand, um sicherzugehen, dass ich nicht tr├Ąume. Ich tr├Ąume nicht, ich kann trinken. Ich sehe die Antilope. Sie starrt mich ganz ruhig an. Sie ist wundersch├Ân. Ich f├╝hle, wie sich ein warmes, angenehmes Kribbeln in meinem ganzen K├Ârper ausbreitet, w├Ąhrend sie mich beobachtet.
Pl├Âtzlich ver├Ąndert die Antilope ihre Form und verwandelt sich in einen winzigen alten Mann. Bis auf einen kleinen Lendenschurz ist er nackt. Er sieht uralt aus und muss mindestens einen Kopf kleiner sein als ich. Er l├Ąchelt freundlich. Dann kommt er zu mir her├╝ber und reibt, massiert und h├Ąlt meinen Kopf vorsichtig etwa eine Minute lang. Er geht.
Ich falle in tiefen Schlaf.

Am n├Ąchsten Morgen wache ich mit Kopfschmerzen auf. Das Fieber ist weg. Es ist Mittagszeit, ich gehe ins Esszimmer. Ich treffe den Fotografen. Er ist ├╝berrascht, dass ich schon wieder auf den Beinen bin. Ich erkl├Ąre ihm, dass ich mich gut f├╝hle, und f├╝ge scherzhaft hinzu, dass ich getr├Ąumt h├Ątte, von einer Antilope geheilt worden zu sein, die sich in einen kleinen alten Mann verwandelte. Der Fotograf wirft mir einen eindringlichen Blick zu und bittet mich, ihm zu erz├Ąhlen, was passiert ist. ┬╗Das klingt so, als h├Ątte dir ein Geist der Buschm├Ąnner geholfen. Oder ein Buschmann┬ź, sagt er.
Er erkl├Ąrt mir, dass die Buschm├Ąnner die Ureinwohner der L├Ąnder im S├╝den Afrikas seien und in Stammesverb├Ąnden in der W├╝ste leben. ┬╗Sie sind die Einzigen, die hier ohne technologische Hilfe ├╝berleben k├Ânnen. Sie praktizieren ihren eigenen Schamanismus.┬ź Ich habe dieses Wort noch nie zuvor geh├Ârt und sehe den Fotografen fragend an. ┬╗Sie k├Ânnen mit dem Energiefluss der Natur und des Universums heilen┬ź, erl├Ąutert er.
Ich bin fasziniert von der Vorstellung, dass alles eins ist, zusammenh├Ąngt. Dass wir alle Funken desselben Lichts, derselben Quelle sind, der Quelle, die die Menschen Gott nennen. Dass es Heiler gibt, die die Gestalt von Tieren annehmen k├Ânnen ÔÇô so wie sich der Buschmann m├Âglicherweise in eine Antilope verwandelte und kam, um mir zu helfen, damit ich mich schnell erhole und weitere Nachforschungen f├╝r meinen Artikel betreiben kann.
Ich frage den Fotografen, woher er all das wei├č. Er erz├Ąhlt mir, dass er etwas ├ähnliches erlebt hat, nachdem er vom Blitz getroffen wurde: ┬╗Ich bin ├╝berzeugt, dass mir die Buschm├Ąnner oder die Geister der Buschm├Ąnner das Leben gerettet haben. Danach fing ich an, mehr ├╝ber ihre Lebensweise herauszufinden. Dabei habe ich entdeckt, was wirklich in mir steckt. Ich habe mein wahres Sein kennengelernt. Wei├čt du┬ź, er sieht mich unverwandt an, ┬╗du bist mehr als nur dein Aussehen, dein Geschlecht und das Ergebnis deiner Erziehung. Es geht auch um das, wozu du berufen bist. Um den Grund, aus dem du hier bist. Um deine einzigartige, einmalige kosmische Blaupause.┬ź

Wir haben nur noch ein paar Tage Zeit und arbeiten weiter an unserem Auftrag. Eines Tages begegnen wir in einem Restaurant einem Anhalter. Wir nehmen ihn mit in die n├Ąchste gr├Â├čere Stadt, die mehrere Stunden weit entfernt liegt. Er ist Australier, strahlt vor Zufriedenheit, sieht gut aus und ist etwa in meinem Alter ÔÇô ich bin damals dreiundzwanzig. Er erz├Ąhlt, dass er gleich nach dem Studium aufgebrochen und seit ├╝ber einem Jahr auf Reisen ist. Er will die Welt sehen, ehe er nach Hause zur├╝ckkehrt und sich einen Job sucht.
Ich genie├če seine Anwesenheit, sein freundliches und entspanntes Auftreten. Es ist interessant, mit ihm zu reden und ihm zuzuh├Âren. Ich merke, dass ich selbst gern eine Rucksackreise um die Welt machen w├╝rde.

Nach meiner R├╝ckkehr kriege ich diesen Gedanken nicht mehr aus meinem Kopf. Obwohl ich einen tollen Job als Redakteurin bei der marie claire habe und mir eine vielversprechende Karriere winkt, ist das Fernweh st├Ąrker. Also beschlie├če ich, zu k├╝ndigen und es einfach zu wagen: eine Reise mit einem Rucksack um die Welt. Ich war immer eine gute Sch├╝lerin, fing mit siebzehn an zu studieren, habe magna cum laude als Zweitbeste in einem Jahrgang von f├╝nfhundert Studenten graduiert, war Chefredakteurin der Universit├Ątszeitung. Ich bin ├╝berzeugt, dass ich wieder einen Job finden werde, wenn ich von meiner Weltreise zur├╝ckkehre.
Sechs Monate sp├Ąter habe ich so viel Geld gespart, dass es f├╝r ein Jahr reichen m├╝sste, wenn ich mit Backpacker-Budget reise. Ich verkaufe fast alles, was ich besitze, und k├╝ndige alle meine Versicherungen, sogar meine Krankenversicherung. Ich will frei wie ein Vogel sein und einfach eine Weile lang durchs Leben fliegen. Ohne Verantwortung, ohne Bedingungen.
Ich beschlie├če, in Asien anzufangen, im Himalajagebirge. Von da aus werde ich um die ganze Welt reisen. Mein erster Stopp ist also Bhutan, wo mein zweites ├ľffnen passiert.

KAPITEL 8: WALE UND DELFINE

Meine erste Begegnung mit Delfinen findet in Florida statt, als ich ein Teenager bin. Wir besuchen dort Freunde meiner Eltern. Sie besitzen ein kleines Segelboot. Eines Nachmittags, als wir aufs Meer gesegelt sind, tauchen pl├Âtzlich aus dem Nichts einige Delfine auf. Ich bin gl├╝cklich. Man kann nicht anders, als Delfine zu lieben. Sie bringen jeden zum L├Ącheln.
Die Delfine bleiben eine Weile lang bei uns und schwimmen neben uns her. Sie sind so nahe, dass ich ihr Schnattern und Pfeifen h├Âren kann, ihr kr├Ąftiges Ausatmen und wie das Wasser aus ihren Blasl├Âchern spritzt. In ihren Augen erkenne ich die Intelligenz, mit der sie uns mustern, genauso wie bei uns Menschen. Das erstaunt mich am allermeisten. Sie nehmen uns regelrecht unter die Lupe.
Ich k├Ânnte den Arm ausstrecken und sie mit meiner Hand ber├╝hren. Aber ich tue es nicht, ich sp├╝re, dass das ein ├ťbergriff w├Ąre. Dass ich sie nur ber├╝hren darf, wenn sie den ersten Schritt tun. Am liebsten w├╝rde ich ins Wasser springen und wie in der Fernsehserie Flipper mit ihnen schwimmen, aber nie im Leben w├Ąre ich darauf gekommen, dass ich das tats├Ąchlich tun k├Ânnte.

Sechs Jahre sp├Ąter bin ich auf dem Heimweg von meiner einj├Ąhrigen Rucksackreise um die Welt. Mein letzter Halt sind die Kanarischen Inseln vor der nordafrikanischen K├╝ste. Ich werde dort zum ersten Mal mit Delfinen schwimmen. In Indien und Thailand habe ich sie mehrfach gesehen, auf Bali bin ich sogar einem Buckelwal begegnet. Jedes Mal sp├╝re ich, dass ich ihnen n├Ąher komme, sowohl energetisch als auch k├Ârperlich.
Dann h├Âre ich jemanden erz├Ąhlen, dass es wahrhaftig m├Âglich ist, in freier Natur mit ihnen zu schwimmen. Ich wei├č, dass ich bereit bin. Die Delfine haben sich mir auch in meinen Tr├Ąumen regelm├Ą├čig gezeigt: Ich bin umgeben von einem oder mehreren Delfinen; gemeinsam schwimmen und gleiten wir dahin. Die Tr├Ąume sind immer wundersch├Ân, voller Liebe. Ich erwache daraus mit einem Gef├╝hl der Erf├╝lltheit und Gl├╝ckseligkeit.
Mittlerweile habe ich das universelle Gesetz der Anziehung kennengelernt. Dass Ereignisse zu einem kommen, wenn man sie einl├Ądt und offen f├╝r sie ist. Wissenschaftlich wird dieses Ph├Ąnomen als Resonanz bezeichnet, als die verschiedenen Dingen oder Menschen innewohnende F├Ąhigkeit, in Harmonie miteinander zu schwingen und einander anzuziehen.
Ich werde der Person begegnen, die mir zeigen kann, wie man mit den Delfinen schwimmt. Ich will nicht mit in Gefangenschaft lebenden Delfinen schwimmen ÔÇô sie sollen frei sein und zu mir kommen, weil sie es wirklich m├Âchten.

Es dauert nicht lange, bis ich in Thailand eine Frau treffe, die mir den entscheidenden Impuls gibt. Sie erz├Ąhlt mir von einer schamanischen Heilerin, die es Menschen erm├Âglicht, mit Delfinen zu schwimmen. Ich wei├č instinktiv, dass sie genau die Richtige ist. Sie wird f├╝r mich zu einer wichtigen Lehrerin.

Wir verlassen die K├╝ste an diesem ersten Morgen in einem kleinen Gummi-Dingi mit Au├čenbordmotor: Sali, ihr Kapit├Ąn, eine Frau mit ihren beiden S├Âhnen und ich. Ehe wir aufbrechen, spricht Sali ein Gebet zum Meer und bittet um Erlaubnis, dass wir das Meer und die Delfine in ihrem Zuhause, ihrem Lebensraum besuchen d├╝rfen. Ihre respektvolle Art ber├╝hrt mich. Wir singen ein Lied ÔÇô sie sagt, dass die Delfine Musik lieben.
Sali erkl├Ąrt uns, dass wir nicht entt├Ąuscht sein sollen, wenn die Delfine nicht kommen, dass wir nicht zu viel erwarten sollen ÔÇô man wei├č nie, was passiert, schlie├člich sind sie wild und frei. Wir sollen einfach nur den Augenblick genie├čen. Also tue ich genau das. Doch tief in mir sp├╝re ich, dass sie kommen werden.

Meine Intuition tr├╝gt mich nicht. Nur eine halbe Stunde sp├Ąter treffen wir auf eine gro├če Gruppe von Delfinen, es sind mindestens hundert. Sie erscheinen aus dem Nichts; pl├Âtzlich sind sie da. Dieses Ph├Ąnomen ist typisch f├╝r Delfine und etwas ganz Besonderes. Oft scheint es so, als ob sie aus dem Nichts auftauchen, sich materialisieren.
Wir sind umgeben von wundersch├Ânen Delfinen; mehrere Schulen kommen hier zusammen, erkl├Ąrt Sali, sie spielen gern zusammen. Und wie sie spielen! Wir beobachten sie dabei, wie sie in Pirouetten umeinander herumschwimmen und sich aneinander reiben, springen, plantschen, einander jagen. Mein Herz springt vor Freude.

Sali sagt uns, dass wir uns bereit machen sollen, um ins Wasser zu gehen. Vorsichtig gleite ich in den Ozean, versuche, nicht zu laut zu platschen, genauso, wie Sali es uns vorher erkl├Ąrt hat. Mein Herz klopft, ich schaue mich durch meine Maske hindurch um. Ich sehe sie! Sie sind unter mir, neben, vor mir. ├ťberall! So flie├čend, so multidimensional. Ich f├╝hle mich, als w├Ąre ich wieder mit meiner Sternenfamilie zusammen ÔÇô pl├Âtzlich ist da ein Erinnerungsblitz, ein Wiedererkennen.
Ein Delfin schwimmt schnell zu mir herauf. Wenn ich nicht w├╝sste, dass sie sanftm├╝tige Gesch├Âpfe sind, w├╝rde ich erwarten, dass er gleich mit mir zusammenprallt. Unmittelbar vor mir h├Ąlt er an. Nur ein klein wenig n├Ąher, und er w├╝rde mich ber├╝hren. Ich f├╝hle sein Energiefeld und sp├╝re, dass es sich um ein M├Ąnnchen handelt, weil er sehr lang ist, einer der Gr├Â├čten, die ich erblicken kann. Ich bemerke, dass er mir in die Augen sieht ÔÇô wie auf dem Segelboot in Florida bei meiner ersten Begegnung mit einem Delfin. Eine Sekunde sp├Ąter schwimmt er davon.
Sali hatte uns vorher gesagt, dass wir der Versuchung widerstehen sollten, hinter den Delfinen herzuschwimmen. Stattdessen sollten wir warten. Sie w├╝rden zu uns zur├╝ckkommen. Wie das Ein- und Ausatmen, wie Wellen, die heran- und wieder davonrollen, wie der Rhythmus in Freundschaften und Beziehungen, in dem man Zeit miteinander, allein und dann wieder miteinander verbringt. Auch die Delfine haben diesen Rhythmus. Der gro├če Delfin dreht sich um und kommt tats├Ąchlich zur├╝ck. Nur, um ein paar Sekunden sp├Ąter wieder davonzuschwimmen. Ich blicke mich um, um herauszufinden, ob da noch weitere Delfine sind. Ich sehe die anderen Leute vom Boot im Wasser. Dann, so schnell wie sie gekommen sind, verschwinden die Delfine wieder, schwimmen in die Tiefe, aus unserem Sichtfeld.

Als wir uns auf dem Boot abtrocknen, erkl├Ąrt uns Sali, dass dies eine sehr kraftvolle Begegnung war, weil so viele Delfine gekommen sind. Wenn sich so viele versammeln, sagt sie, handelt es sich um eine Initiation. Da jeder Delfin seinen eigenen Echoloten mit Frequenzen aufweist, deren St├Ąrke vergleichbar mit der von medizinischen Ultraschallger├Ąten ist, durchdringen sie uns buchst├Ąblich bis tief in unsere Zellkerne. Sie ├Âffnen uns f├Ârmlich, indem sie unsere DNS-Struktur aktivieren. Und je mehr Delfine anwesend sind, desto st├Ąrker ist das Feld.
Sali macht dem Meer eine Darbringung aus Kr├Ąutern, um Mutter Ozean und den Delfinen zu danken. Wir singen ein Lied f├╝r den Ozean.

Wir fahren weiter. Ich sitze ruhig da, wie die anderen, und blicke auf das Meer hinaus. Keinem von uns ist nach reden zumute ÔÇô so wertvoll war diese Erfahrung. Sie hallt in meinen Zellen wider.

Etwa eine Stunde sp├Ąter sehen wir in der N├Ąhe unseres Bootes erneut Finnen aus dem Wasser ragen. Aber dieses Mal sind sie viel gr├Â├čer. ┬╗Grindwale┬ź, sagt Sali. Obwohl viele Menschen sie f├╝r Wale halten, sind Grindwale eigentlich sehr gro├če Delfine. Diesmal ist es eine kleine Gruppe, vielleicht ein halbes Dutzend. Ihre Haut ist dunkelgrau. Sie haben schwere, plumpe K├Ârper etwa von der Gr├Â├če eines Gro├čtransporters. Sie bewegen sich langsam.
Sali holt ein paar kleine Glocken hervor und l├Ąutet sie nahe an der Wasseroberfl├Ąche. Die Grindwale scheinen das zu m├Âgen, denn sie kommen sehr nahe ans Boot heran.
Sali gibt uns durch ein Nicken zu verstehen, dass wir wieder ins Wasser steigen sollen, aber die Frau sch├╝ttelt den Kopf, ihr Gesicht ist gr├╝nlich. Sie sieht aus, als w├Ąre sie seekrank. Die Jungen, beide Teenager, und ich bereiten uns vor. Eine Minute sp├Ąter sind wir im Wasser.
Die Grindwale sind direkt neben uns. Erst jetzt wird mir klar, wie gro├č sie sind. Ich bin nicht nerv├Âs, aber ich bemerke, dass die Jungen wieder ins Boot klettern. Ich sehe Sali an, und sie bedeutet mir durch ein Nicken, dass ich allein im Wasser sicher bin. Ich vertraue diesen sanftm├╝tigen Riesen.
Ich liege im Wasser, blicke durch meine Maske und atme durch meinen Schnorchel, schwimme sehr langsam vorw├Ąrts. Ein Grindwal schwimmt zu meiner Linken neben mir her, ein anderer begleitet mich zu meiner Rechten. Wenn ich meine Arme ausstrecken w├╝rde, k├Ânnte ich sie ber├╝hren; so nahe sind sie mir. Aber wieder sp├╝re ich, dass das ein ├ťbergriff w├Ąre, und widerstehe. Sie sind so gro├č, aber anstatt ihre Gr├Â├če zu f├╝rchten, f├╝hle ich mich mit den beiden Grindwalen an meiner Seite gepolstert, gesch├╝tzt und sicher.
Dann taucht direkt unter mir ein dritter Grindwal auf, nur ein paar Fu├č weiter unten. Ich sp├╝re, dass es ein Weibchen ist. Es dreht mir seinen Bauch zu. Ehrfurcht erf├╝llt mich. Je ein Grindwal zu meiner Linken und Rechten, einer unter mir, der auf dem R├╝cken schwimmt ÔÇô ich bin in tiefster Trance. So schwimmen wir vier eine ganze Weile lang, bilden eine Art Einheit.
Ich sp├╝re Energie in mich flie├čen, f├╝hle, wie sich mein K├Ârper und meine Zellen unermesslich weit ├Âffnen. Die Grindwale kommunizieren mit mir. Ich bezeichne diesen Prozess als ┬╗Downloaden┬ź. Er spielt sich ohne Worte ab, doch eine gro├če Menge an Informationen wird in mich hineintransportiert. Sie f├╝hlen sich wunderbar an, sehr alt und voller Weisheit.

Ich fange an zu zittern, und mir wird klar, dass ich bereits sehr lange im Wasser gewesen sein muss. Auch Sali muss das sp├╝ren, denn ich h├Âre, ged├Ąmpft durch das Wasser, ihre Stimme. Im Rausch des Augenblicks kann man leicht vergessen, dass der K├Ârper im Wasser stark ausk├╝hlt. Ich schwimme zur├╝ck zum Boot und klettere hinein. Ich zittere. Ich wickle mich in mein Handtuch und esse Obst und ein paar N├╝sse, die mir Sali in die Hand dr├╝ckt.
Ich blicke aufs Wasser hinaus; die Wale sind noch immer da. Sie bleiben noch etwa eine halbe Stunde bei uns, genau neben unserem Boot, so als ob sie mir zurufen w├╝rden, ich solle wieder zu ihnen kommen. Aber mir ist zu kalt, ich habe noch keinen Neoprenanzug. Ich beobachte die Grindwale, sp├╝re ihre Energie.
┬╗Sie m├Âgen dich sehr┬ź, teilt Sali mir mit. ┬╗Das ist etwas ganz Besonderes.┬ź Auch ich sp├╝re die Besonderheit dieses Ereignisses. Es ist die Art von Erlebnis, die man nur wenige Male in seinem Leben hat. Wenn man sie erkennt und nicht rationalisiert oder herunterspielt, verschieben sie die ganze Realit├Ąt, die Perspektive, aus der man das Leben betrachtet, und das Gef├╝hl daf├╝r, wer man wirklich ist. Was die eigene Lebensaufgabe ist und wof├╝r man in diesem Leben auf diesen Planeten gekommen ist.
Jetzt bin ich mir absolut sicher, dass mein Leben immer mit Walen und Delfinen verkn├╝pft sein wird. Ich begreife etwas, das ich zuvor oft gesp├╝rt habe, aber niemals wirklich glauben konnte, weil es so wunderbar und sch├Ân ist. Die Delfine und Wale sind ein Teil meiner Familie. ┬╗Ja, es ist wahr┬ź, sp├╝re ich sie sagen, ┬╗du bist mit uns verbunden, du hast gemeinsam mit uns einige Aufgaben zu erledigen. Wir werden dir helfen, dich selbst zu heilen, und du wirst anderen helfen, durch uns zu heilen.┬ź
Die Zeit ist schnell vergangen, wir m├╝ssen jetzt zu unserem Hafen an der K├╝ste zur├╝ckkehren. Wir singen den Walen unser Lebewohl und danken ihnen. Sie verschwinden, verstehen unsere Botschaft.
Einige Minuten, nachdem sie uns verlassen haben, beginnt die Frau auf dem Boot, sich zu ├╝bergeben, obwohl die See ruhig ist. Zuckungen sch├╝tteln ihren ganzen K├Ârper durch, obwohl sie nichts mehr im Magen hat. Ich sp├╝re, dass ihr Zustand etwas mit den Walen zu tun hat. Als ich Sali sp├Ąter danach frage, best├Ątigt sie meinen Verdacht. ┬╗Die Frequenzen, die die Wale von sich geben, durchdringen unser Gewebe und unsere Zellen bis in die Tiefe und sp├╝len so alles aus uns heraus. Sie ├Âffnen und reinigen uns.┬ź Die Frau auf dem Boot hat sich gerade von dem Vater ihrer S├Âhne scheiden lassen. Sie musste all den Schmerz, die Trauer, die Wut und alle anderen Gef├╝hle, die die Trennung in ihr ausgel├Âst hat, erbrechen. Sich entschlacken, von innen reinigen und schlie├člich loslassen.

In all den Jahren, die ich nun schon mit Walen und Delfinen arbeiten darf, habe ich oft beobachtet, dass die Menschen ihr Herz ├Âffnen, weil die Delfine und Wale diese besondere F├Ąhigkeit haben, zu heilen. In dem Moment, in dem sie ihr Herz ├Âffnen, kommen all die unterdr├╝ckten Gef├╝hle hoch, die das Herz davon abhalten, das zu sein, was es eigentlich ist: aufrichtige und pulsierende Liebesenergie. Auch ich weine oft, wenn ich mit den Walen und Delfinen schwimme. Es ist die Art von Weinen, die sich einfach nur wunderbar anf├╝hlt. Herz und Seele erwachen wieder zum Leben, f├╝llen sich mit Liebe.
Ich bin dankbar, dass es mir erlaubt ist, mit den Walen und Delfinen zu arbeiten. Ich spreche bewusst davon, dass es mir ┬╗gestattet┬ź ist, denn es ist auch ihre Entscheidung. Sie sind lebendige Wesen, m├Âglicherweise viel intelligenter als wir Menschen. Ich betrachte es als Ehre. Dasselbe gilt auch f├╝r meine Arbeit mit Engeln und Geisthelfern: Ich bin dankbar, dass es mir ┬╗erlaubt┬ź ist, sie auszuf├╝hren.

An diesem Abend tr├Ąume ich von den Grindwalen. Sie sind in der Bucht vor meinem Fenster und singen ihr Lied. Sie rufen meinen Namen, erz├Ąhlen mir, wie gl├╝cklich sie sind, dass ich gekommen bin. Mit ein paar Unterbrechungen tr├Ąume ich die ganze Nacht ├╝ber von ihnen. Dazwischen wache ich auf, liege im Bett und lausche dem Wellenrauschen.
Am n├Ąchsten Morgen erz├Ąhlt mir Sali, dass die Delfine und Wale die ganze Nacht ├╝ber in der Bucht waren.

Ich bin heimgekehrt zu meiner Familie.

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Dreharbeiten des ORF im Mai 2017Dreharbeiten des ORF im Mai 2017Dreharbeiten des ORF im Mai 2017

Über den Autor:

Lisa Biritz

Lisa Biritz wurde 1968 in Amsterdam geboren und wuchs mehrsprachig in Österreich und den USA auf. Schon früh verstand sie sich als Brückenbauerin verschiedenster Kulturen und einer Neuen Zeit.

Sie studierte Journalismus in Boston und schloss ihr Studium als Zweitbeste ihres Jahrganges von 500 Studenten mit magna cum laude ab. Zehn Jahre lang arbeitete sie in dieser Branche: als Redakteurin für das Frauenmagazin marie claire, Radiomoderatorin für den SFB4 und freie Autorin von Reportagen und Interviews für Zeitschriften wie Cosmopolitan und Elle.

Gleichzeitig, seit ihrem achtzehnten Lebensjahr, beschritt sie einen spirituellen lernenden und heilenden Pfad. Ihre stärksten Einflüsse waren Sun Bear, Osho und der Buddhismus.

Ebenso bedeutsam waren und sind für sie ihre ausgiebigen Reisen und Begegnungen mit Walen und Delfinen in den Meeren aller Kontinente. Sie schwimmt mit ihnen seit ihrem dreiundzwanzigsten Lebensjahr.

2007 durfte sie anlässlich des Jahres des Delfins vor den Vereinten Nationen über den Schutz und die Bedeutung der Meeressäuger als Botschafter von Frieden und Sanftmut in der gegenwärtigen Zeitenwende sprechen.

Sie ist in Aufstellungen, Shiatsu und Reiki ausgebildet sowie für Schwitzhütten und die schamanische Arbeit. Im Schamanismus orientiert sie sich an Sandra Ingerman, Michael Harner und Sun Bear, Aufstellungen erlernte sie nach Virginia Satir und Bert Hellinger. Sie beherrscht energetische und schamanische Methoden der Ahnenarbeit und ist zertifizierte Hatha-Yoga-Lehrerin.

Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf Liebe, Freude und Leichtigkeit. Sie ist eine glückliche und liebende Mutter von zwei Kindern.

Webseite von Lisa Biritz

Bewertungen

von Kai Niewerth Datum hinzugefügt: 23.11.2013: Bewertung: 5 von 5 Sternen! [5 von 5 Sternen!]

Wer Delphine mag,sollte dieses Buch kaufen. Sehr gut und mit viel Herz geschrieben. Man merkt in jeder Zeile,dass die Tiere der Autorin sehr am Herzen liegen und sie sich hervorragend mit ihnen auskennt. Auch die Delphin-DVD (ebenfalls h...


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