INHALT
Vorwort
Gedanke, Gehirn und Kosmos
Bewusstsein, Ober- und Unterbewusstsein
Erinnerung
Intelligenz
Gedankenkraft
Telepathie und Gedankenübertragung
Inspiration
Träume
Computer
Gedankenhygiene
Sprache
Meditation
Philosophie
Diesseitiges und jenseitiges Denken
Bewusstseinsstörungen und Krankheiten des Gehirns
Verschiedenes
Abschließende Worte
Das Gedankenbuch schließen
Wer ist Elias?
VORWORT
Eines der größten Phänomene im Leben des Menschen ist seine Fähigkeit des Denkens. Dazu gehören auch solche Begriffe wie das Ober- und Unterbewusstsein, Intelligenz, Erinnerung, Telepathie und vieles mehr. Ein Fachgebiet der Wissenschaft befasst sich eigens mit diesen Zusammenhängen, um den vorhandenen Rätseln auf die Spur zu kommen.
Untersuchungen und Entdeckungen auf dem Gebiet der Gehirnforschung führen allmählich zu völlig neuen Erkenntnissen über den Zusammenhang von Psyche und Körper. Sie scheinen die Auffassung von der Vorherrschaft und Unzerstörbarkeit der geistigen Substanz weiter zu bestätigen.
Sir John Eckles, Nobelpreisträger der Medizin im Jahre 1963, versetzte auf dem Düsseldorfer Weltkongress für Philosophie 1978 dem wissenschaftlichen Materialismus einen schweren Schlag, indem er das erstaunte Auditorium wissen ließ, dass man das Bewusstsein grundsätzlich als etwas Unabhängiges, als etwas außerhalb des zentralen Nervensystems Existierendes betrachten müsse. Eckles, der seine Beweisführung experimentell stützen konnte, behauptete, dass die geistige Leistung des Gehirns dessen biologische Entwicklung beeinflusse. Das Bewusstsein sei letztlich auf keinerlei organische Substanzen oder Funktionen in irgendeiner Form zurückzuführen und der Geist stehe dem Gehirn und seinen Mechanismen sowie Abläufen in und über den Nervenzellen als etwas völlig Eigenständiges gegenüber.
Die Quintessenz der Eckleschen Hypothese ist, dass man durch das Bewusstsein Erfahrungen sammelt, und nicht etwa durch Mechanismen der Verbindungsfelder einer Gehirnhälfte, und dass das Bewusstsein vom Körper unabhängig ist, aber in einem gebenden und nehmenden Verhältnis dazu steht. Sir John Eckles sagte hierzu wörtlich: »Das Bewusstsein übt also eine übergeordnete, integrierende und kontrollierende Funktion auf neuronale Vorgänge aus. Wenn sich die Eckleschen Hypothesen als richtig herausstellen sollten – und viele Erkenntnisse der Thanatologie (der wissenschaftlichen Lehre vom Tod) sprechen dafür –, muss man weiter folgern, dass Geist und Bewusstsein, das heißt die psychische Komponente in ihrer Gesamtheit, außerhalb unserer physikalischen Ordnung, also extraphysikalisch, angesiedelt sind. Mithin in einem raumzeitfreien Kontinuum, das zumindest von unserer Welt aus unangreifbar ist.«
Diese Hypothese wird zum Teil dadurch erhärtet, dass Spuren ein und derselben Erinnerung offenbar an den verschiedensten Stellen des Gehirns gespeichert und abrufbar sind, wie neueste wissenschaftliche Untersuchungen beweisen.
Das Ausbleiben von Erinnerungsverlust bei Zerstörung großer Gehirnbereiche war für die Medizin von jeherein Rätsel. Wird jemand nach einem Schlaganfall, der die Hälfte des Gehirns zerstört hat, in einen ihm bekannten Raum geführt, so erkennt die betreffende Person nicht etwa nur einen Bruchtel dieses Raumes wieder. Dies legt den Schluss nahe, dass das Gedächtnis entweder gänzlich oder gar nicht zerstört wird. Versuche haben gezeigt, dass schon zwei Prozent der Nervenfasern eines bestimmten Systems im Gehirn ausreichen, damit dessen Funktion aufrechterhalten bleiben.
Hierzu sagt die Geistige Welt:
»Dass Denken im Gehirn stattfindet, ist eine falsche Auffassung. Beim Sterben ist es deshalb auch gar nicht erforderlich, dass das Bewusstsein mit allen Erinnerungen aus dem Körper auszieht. Es erfolgt nur eine Trennung vom Körper, von der Materie. Den eigentlichen Auszug vollzieht der Astralkörper. Am Bewusstsein ändert sich nichts, es bleibt, wie es vorher war. Der Tod ist also längst nicht so problematisch, wie man bisher angenommen hat und leider noch immer annimmt. Vielmehr ist er außerordentlich einfach: Er ist nur ein Abschalten einer Funktion, die den Körper vom Geist trennt. Im nächsten Moment ist der Körper völlig selbständig, er ist nur noch Materie, die den Gesetzen der Materie unterliegt, sonst aber nichts weiter kann. Der Geist des Menschen bleibt vollkommen unberührt und unterliegt jetzt einzig und allein den Gesetzen des Geistes.«
Weil die Ausführungen der Lichtboten und Lichtträger in diesem Buch über fünfzig Jahre umfassen und hier ohne Zwischenräume wiedergegeben werden, fallen möglicherweise Wiederholungen auf, die aber immer wieder neues Licht auf die unterschiedlichsten Themen werfen. Wir haben sie mit Absicht nicht herausgenommen, sondern als Dokument originalgetreu im vollen Wortlaut der Channeings belassen. Nun wünschen wir Ihnen viel Freude beim Lesen dieses so wichtigen Buches.